Hypnosetherapeut Thomas Sommerer | Hypnosepraxis

Wer ist Milton H. Erickson

Dr. med. Milton H. Erickson (05.12.1901 – 25.03.1980)

Milton H. Erickson 1901-1980

Milton H. Erickson 1901-1980

 

Milton H. Erickson ist es zu verdanken, dass Hypnose in der Psychotherapie wieder mehr und mehr zum Einsatz kommt, nachdem sie durch Sigmund Freuds Ablehnung lange Zeit im Dornröschenschlaf war.

Er entwickelte einen neuen Ansatz. Dieser betont die Individualität jedes einzelnen Klienten/Patienten und daraus folgend die Notwendigkeit, für jeden den passenden Ansatz und Zugang zu finden. Anders als bei Freud ist für Erickson das Unbewusste eine unerschöpfliche Ressource zur kreativen Selbstheilung. Das Unbewusste ist der Hort von kaum genutzten Erfahrungen des Menschen. Ericksons Ansatz hat zum Ziel, die durch starre Schemata und Denkmuster begrenzte Fähigkeit des Bewusstseins zu erweitern, indem der Hypnotiseur durch spezielle verbale und non-verbale Techniken es dem Unbewussten ermöglicht, die führende Rolle einzunehmen. Gleichzeitig wird es dem Bewusstsein ermöglicht, die unbewussten Selbstheilungskräfte und kreativen Ressourcen zu akzeptieren und zu integrieren.

Erickson war ein Meister der Metaphern (Geschichten mit mehr als einer Bedeutung), mit denen er das Unterbewusstsein fütterte und so die gewünschten Ergebnisse erzielte.

Während Dave Elman und andere Zeitgenossen eher autoritären Hypnose-Techniken benutzten, entwickelte Erickson die permissiven (erlaubenden) Strategien. In dem er von jedem Klienten annahm, was da war und damit arbeitete, erreichte er das Unterbewusstsein seiner Hypnotisanden quasi „von hinten durch die Brust ins Auge“.

 

 

 Quelle: Zielgenau.ch