Hypnosetherapeut Thomas Sommerer | Hypnosepraxis

Wer ist Richard Bandler?

Dr. Richard Bandler – mein größter Favorit und geistiger Mentor Nr. 1

Dr. Richard Bandler, geb. 24.2.1950

Dr. Richard Bandler, geb. 24.2.1950

 

Dr. Richard Bandler, geb. 24. Feb. 1950

Zusammen mit John Grinder entwickelte Bandler das Modell von Neuro Linguistic Programming (NLP).

Unter anderem beobachteten die beiden welche Strategien erfolgreiche Menschen anwenden, um den Erfolg zu generieren und packten ihre Beobachtungen in nachvollziehbare Schritte. Das Modell von NLP geht davon aus, dass jeder Mensch alles in sich trägt, um das zu erreichen, was er erreichen will. Also braucht man nur die einzelnen Schritte abzuarbeiten, um dasselbe oder ein besseres Ergebnis zu bekommen.

Bandler und Grinder nennen diese Strategie „modellieren“.

Unter anderem modellierten die beiden Milton H. Erickson, dessen lakonischer Kommentar dazu war: „Bandler and Grinder spent four days with me and they thought they got my technique in a nutshell …what they got was a nutshell!“

Ein weiterer Hauptpunkt von NLP ist die Annahme, dass ein NLpeut nur die Fähigkeit benötigt, um seinen Klienten sauber durch Prozesse zu führen. Den Inhalt der Prozesse hingegen braucht er nicht zu kennen. NLP gehört deshalb zu den zudeckenden Hypnoseverfahren.

Prof. John Grinder

Prof. John Grinder

 

Bandler setzt in seinem Unterricht voll auf Hypnose und Lernen in einer Lerntrance. Fast alles, was er heute als NLP bezeichnet, ist Hypnose pur.

Das Modell von NLP hat mittlerweile einen eigenen und anerkannten Platz in der Psychotherapie.

Quelle: Zielgenau.ch

 

 

Wer ist Milton H. Erickson

Dr. med. Milton H. Erickson (05.12.1901 – 25.03.1980)

Milton H. Erickson 1901-1980

 

Milton H. Erickson ist es zu verdanken, dass Hypnose in der Psychotherapie wieder mehr und mehr zum Einsatz kommt, nachdem sie durch Sigmund Freuds Ablehnung lange Zeit im Dornröschenschlaf war.

Er entwickelte einen neuen Ansatz. Dieser betont die Individualität jedes einzelnen Klienten/Patienten und daraus folgend die Notwendigkeit, für jeden den passenden Ansatz und Zugang zu finden. Anders als bei Freud ist für Erickson das Unbewusste eine unerschöpfliche Ressource zur kreativen Selbstheilung. Das Unbewusste ist der Hort von kaum genutzten Erfahrungen des Menschen. Ericksons Ansatz hat zum Ziel, die durch starre Schemata und Denkmuster begrenzte Fähigkeit des Bewusstseins zu erweitern, indem der Hypnotiseur durch spezielle verbale und non-verbale Techniken es dem Unbewussten ermöglicht, die führende Rolle einzunehmen. Gleichzeitig wird es dem Bewusstsein ermöglicht, die unbewussten Selbstheilungskräfte und kreativen Ressourcen zu akzeptieren und zu integrieren.

Erickson war ein Meister der Metaphern (Geschichten mit mehr als einer Bedeutung), mit denen er das Unterbewusstsein fütterte und so die gewünschten Ergebnisse erzielte.

Während Dave Elman und andere Zeitgenossen eher autoritären Hypnose-Techniken benutzten, entwickelte Erickson die permissiven (erlaubenden) Strategien. In dem er von jedem Klienten annahm, was da war und damit arbeitete, erreichte er das Unterbewusstsein seiner Hypnotisanden quasi “von hinten durch die Brust ins Auge”.